Schutzinseln Strasse

Unter diesem Projekt werden wir uns den Schutzinseln in der Strassenmitte widmen
Im Kanton Uri wachsen die Schutzinseln neuerdings wie Pilze aus dem Boden.
Um Fussgängern bei Strassenüberquerungen mehr Schutz gewährleisten zu können, werden fortlaufend Schutzinseln in der Mitte von Strassen, resp. in der Mitte von Fussgängerstreiffen errichtet. Das ist bestimmt auch gut gemeint. Nur die Art der Inseln, resp. die Absätze bei den Inseln wird für Rollstuhlfahrer, Gebehinderte und Menschen mit einer Sehbehinderung zum Hindernis. In der Bauverordnung für Hindernissfreies Bauen steht:
Der Fussgängerbereich ist für seh- und hörbehinderte Menschen so zu gestalten, dass er von der Strasse mit einem Höhenunterschied von mindestens 30 mm abgesetzt ist. Dies ist für Rollstuhlfahrer jedoch ein Problem. Daher muss die Gestaltung der Übergänge speziell betrachtet werden.
Diese 30 mm sind nach wie vor ein Problem für Rollstuhlfahrende, Gehbehinderte und Sehbehinderte welche sich ohne Weissen Stock fortbewegen.
Anstelle der 30 mm Absätze könnten die Schutzinsel mit taktilen Linien versehen werden.
Die entsprechenden Parteien resp. Interessengemeinschaften sollten zusammensitzen, um gemeinsam nach einer hindernissfreien Variante von Schutzinseln zu suchen
26.03.2017: Durch die Intervention von Selbstvertretung Uri, wird von Seiten des Tiefbauamt Uri nach einer Lösung gesucht, bei welcher Rollstuhlfahrer ohne Absätze die Schutzinseln befahren können und die gesetzlichen Normen trotzdem eingehalten werden.

​15.01.2018: ​Mitteilung Tiefbauamt Uri (Kantonsstrassen)
Wir sind in Prüfung, die bestehenden Mittelinseln, bei denen die Anliegen der Behinderten noch nicht im vollen Umfang berücksichtigt wurden, anzupassen.